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Veröffentlicht in Ausstellung, Konzert

Musik im Industrieraum III / OEDERLIN-Elegie

Musik im Industrieraum – OEDERLIN-Elegie
OEDERLIN Areal

8. April 2017 / 16.00 Uhr / Ticket

Musik_im_IndustrieraumDas Collegium Novum Zürich besucht das OEDERLIN Areal und lässt Werke von John Cage,
Hans-Jürg Meier, Gary Berger, Annette Schmucki, Tom Johnson, Luigi Russolo und James Tenney in den alten Industrieräumen erklingen.

Inwiefern vermag die Gegebenheit eines bestimmten architektonischen Raumes die Wahrnehmung von Musik zu beeinflussen? Und umgekehrt: Wie verändert Musik die Wahrnehmung eines Raumes? Kann Musik in Räumen und Arealen funktionieren, deren ursprüngliche Zweckbestimmung denkbar kunst- und musikfern war? Konkret: Kann man zeitgenössische Musik und industrielle Architektur in einen sinnvollen Zusammenhang bringen? Diesen Fragen widmet sich unsere schweizweite, fünfteilige musikalische Erkundungsreise durch industriell geprägte Areale.

150 Jahre Industriegeschichte haben das OEDERLIN-Areal in Baden geprägt, gelegen am Ortsausgang am Ufer der Limmat in landschaftlich höchst reizvoller Lage. Einst bildete eine traditionell arbeitende Eisengiesserei das Herzstück des Areals. Als wir 2015 das Areal erstmals besuchten, war diese Giesserei noch in Betrieb. Mittlerweile ist sie stillgelegt – eine Folge der tiefgreifenden wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Jahre. Wir werden diesen grandiosen Raum zum zentralen Ort für unsere Aufführungen machen – aber nicht zum einzigen: Das Areal befindet sich im Umbruch. Manche der früheren Industreiräume sind umgewidmet worden. Hier haben sich Firmen angesiedelt, Ateliers sind eingerichtet und manche Künstlerinnen und Künstler haben hier ihre Studios. Da gibt es etwa die wunderbare Lokalität Baustück, die Laden, Bar und Bühne in einem ist oder das geschmackvolle Bogen Design Studio oder die winzige und charmante Werkstatt einer Geigenbauerin. Andere Teile des Areals liegen brach und werden demnächst abgebrochen. Wir werden diese Orte in einem musikalischen Parcours erlebbar machen. Aufbruch und Verfall liegen auf dem OEDERLIN-Areal nah beieinander. Wenn wir dem OEDERLIN-Areal ein Programm als Elegie widmen, hat das aber noch einen anderen Grund. Der mit Baden eng verbundene Komponist Hans-Jürg Meier war Teil unseres Teams, als wir Musik im Industrieraum konzipierten. Er ist im Dezember 2015 gestorben. Wir gedenken seiner mit der Aufführung von zwei seiner Kompositionen.

Vorverkauf/Preise

CHF 30.00 / 20.00 (ermässigt) Ticket


16 Uhr
Giesserei
John Cage (1912 – 1992) Variations IV für jegliche Art von Klängen und jegliche Zahl von Mitwirkenden (1964)

16.30 Uhr
Atelier Songline
Annette Schmucki (*1968) „1 TAG“ Gezeitenstück für Stimme, Violine, Violoncello, Klavier (2014)

fionaarts
Sehyung Kim (*1987) „Q!“ für Akkordeon solo (2012)

17.00 Uhr
Baustück
Gary Berger (*1967) „substrat“ für Ensemble (2016)

17.30 Uhr
Giesserei
Tom Johnson (*1939) „9 Bells“ (1979) für einen Schlagzeuger, Teile I, IV, VI
Hans-Jürg Meier (1964 – 2015) „nie setzt es ein“ für Flöte, Horn, 2 Trompeten, Posaune und Tuba (2002)

18.30 Uhr
Aikido-Ennetbaden/Anne Poland Geigenbau
Tomasz Skweres (*1984) „Deuterium“ für Violine solo (2012)

18.45 Uhr
area
Nikolai Popov (*1986) „Biomechanics“ für Akkordeon und Elektronik (2014)

19.15 Uhr
Garage
Luigi Russolo/Giacomo Balla (1884 – 1947) „Macchina Tipografica“ für Stimme, Intonarumori und Klavier (Entstehungsdatum unbekannt)

19.30 Uhr
Giesserei
James Tenney (1934 – 2006) Form I für sechzehn oder mehr Instrumente (1996)

Samstag, 8. April 2017
16 Uhr
OEDERLIN Areal
Landstrasse 1
5415 Nussbaumen bei Baden

Lin Liao Dirigentin
Eva Nievergelt Stimme

Collegium Novum Zürich
Matthias Ziegler, Flöte
Donna Molinari, Klarinette
Antonio Lagares Abeal, Horn
Jens Bracher, Trompete
Jochen Weiss, Trompete
Stephen Menotti, Posaune
Simon Lamothe-Falardeau, Tuba
Julien Megroz, Schlagzeug
Christoph Brunner, Schlagzeug (Johnson)
Sergej Tchirkov, Akkordeon
Lukas Rickli, Klavier
Urs Walker, Violine
Fabio Marano, Viola
Moritz Müllenbach, Violoncello
Johannes Nied, Kontrabass
Gary Berger, Klangregie/Elektronik

Veranstalter
Collegium Novum Zürich und studio-klangraum Basel in Zusammenarbeit mit der OEDERLIN AG Baden und vielen Mietern auf dem Gebiet des Areals

Inwiefern vermag die Gegebenheit eines bestimmten architektonischen Raumes die Wahrnehmung von Musik zu beeinflussen? Und umgekehrt: Wie verändert Musik die Wahrnehmung eines Raumes? Kann Musik in Räumen und Arealen funktionieren, deren ursprüngliche Zweckbestimmung denkbar kunst- und musikfern war? Konkret: Kann man zeitgenössische Musik und industrielle Architektur in einen sinnvollen Zusammenhang bringen? Diesen Fragen widmet sich unsere schweizweite, fünfteilige musikalische Erkundungsreise durch industriell geprägte Areale.

150 Jahre Industriegeschichte haben das OEDERLIN-Areal in Baden geprägt, gelegen am Ortsausgang am Ufer der Limmat in landschaftlich höchst reizvoller Lage. Einst bildete eine traditionell arbeitende Eisengiesserei das Herzstück des Areals. Als wir 2015 das Areal erstmals besuchten, war diese Giesserei noch in Betrieb. Mittlerweile ist sie stillgelegt – eine Folge der tiefgreifenden wirtschaftlichen Turbulenzen der letzten Jahre. Wir werden diesen grandiosen Raum zum zentralen Ort für unsere Aufführungen machen – aber nicht zum einzigen: Das Areal befindet sich im Umbruch. Manche der früheren Industreiräume sind umgewidmet worden. Hier haben sich Firmen angesiedelt, Ateliers sind eingerichtet und manche Künstlerinnen und Künstler haben hier ihre Studios – auch Gary Berger, von dem wir eine Komposition spielen und Eva Nievergelt, die als Sängerin mitwirkt. Da gibt es etwa die wunderbare Lokalität Baustück, die Laden, Bar und Bühne in einem ist oder das geschmackvolle Bogen Design Studio oder die winzige und charmante Werkstatt einer Geigenbauerin. Andere Teile des Areals liegen brach und werden demnächst abgebrochen. Wir werden diese Orte in einem musikalischen Parcours erlebbar machen. Aufbruch und Verfall liegen auf dem OEDERLIN-Areal nah beieinander. Wenn wir dem OEDERLIN-Areal ein Programm als Elegie widmen, hat das aber noch einen anderen Grund. Der mit Baden eng verbundene Komponist Hans-Jürg Meier war Teil unseres Teams, als wir Musik im Industrieraum konzipierten. Er ist im Dezember 2015 gestorben. Wir gedenken seiner mit der Aufführung von zwei seiner Kompositionen.

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Veröffentlicht in Bauteilbörse

BauStück / Kunst und Handwerk

BauStück / Kunst und Handwerk am 1. bis 8. April 2017

Baustk13

Für einmal lädt das BauStück im Öderlin Areal zur Vernissage

Die Künstler Silja Zimmermann, Jan Eichenberger und das R,
haben freie Hand in den Räumlichkeiten des Baustück und werden
mit Ihrer süffisanten Phantasie eine Welt der Kunst & Kultur
erschaffen.

Die Besucher sind herzlich eingeladen, in diese Welten
einzutauchen und sich von den drei Künstler überraschen zu lassen.


Öffnungszeiten:

Baustück
Samstag 1. & 8. April 14.00 – 23.00 Uhr
Sonntag 2. – 7. April 14.00 – 18.00 Uhr

Barbetrieb:
während den Öffnungszeiten

BauStück / Objekt und Bauteil Börse / Baden
Landstrasse 1 / Halle #15 / 5415 Rieden